Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Mit der Patientenverfügung regeln Sie, was im Falle eines zuvor fest umschriebenen Gesundheitszustandes oder Behandlungssituation geschehen soll. Untersuchungen, Heilbehandlungen oder sonstige ärztliche Eingriffe brauchen in Deutschland eine wirksame Einwilligung, sonst macht sich er Arzt strafbar.

Was regelt eine Patientenverfügung?

Durch die Patientenverfügung kann für bestimmte Situationen – unabhängig von Art und Stadium der Erkrankung – im Vorhinein festgelegt werden, wie zu Verfahren ist. Entscheiden Sie jetzt eingenverantwortlich, was zu geschehen hat. Begeben Sie sich nicht in die Willkür der Ärzteschaft und nehmen Sie Ihren Angehörigen die Angst um eine falsche Entscheidung!

Die Patientenverfügung regelt im Innenverhältnis, wie mit bestimmten Situationen umgegangen werden soll. Sie ist quasi ein innerer Leitfaden. Die Patientenverfügung regelt nur das „was“ geschenen soll. Aber nicht „wer“ diese Wünsche gegenüber Ärzten und Krankenhäusern für Sie geltendmachten und durchboxen kann. Dieses geschiht durch die Vorsorgevollmacht.

Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Die Vorsorgevollmacht verleiht dem Bevollmächtigten die zivilrechtliche Vertretungsbefugnis im Falle einer Notsituation. Sie kann für einzelne Bereiche oder als Generalvollmacht ausgestaltet sein.

Eines der wichtigtsten Vertretungsfelder ist die Durchsetzung des in der Patientenverfügung niedergelegten Behandlungswillen des Vollmachtgebers. Die Vorsorgevollmacht istz quasi das Gegenstück zur Patientenverfügung. Erst durch die Vorsorgevollmacht ist dem Bevollächtigten das Recht gegeben, die Umsetzung der Patientenverfügung in rechtlich bindender Art und Weise durchsetzen zu können.

Doch auch die Vertretung im Geschäftsverkehr mit Banken, Versicherungen und sonstigen Dritten sollte dringend von der Vollmacht umfasst sein. Durch die Errichtung einer gut ausgestalteten Vorsorgevollmacht lässt sich in vielen Fällen eine rechtliche Betreuung vermeiden oder zumindest die Person des Betreuers bestimmen.

Was ist eine Betreuungsverfügung?

Oft hört man noch von einem dritten Dokument: Der Betreuungsverfügung. In der Betreuungsverfügung ist niedergelegt, wen man sich als gesetzlichen Betreuer wünscht, wenn man nicht mehr geschäftsfähig wird. In diesem Fall bestellt das Betreuungsgericht nämlich irgendwen. Zwar versucht es zunächst den hypothetischen Willen des zu Betreuenden zu ermitteln und auf dessen Wünsche Rücksicht zu nehmen. Doch nicht immer hat das Gericht auch die hierfür notwenigen Kenntnisse oder es ist besonders eilbedürftig.

Liegt hingegen eine Betreuungsverfügung vor, ist das Gericht gehalten, wenn möglich aus diese Person zum Betreuer zu bestellen. Die Betreuungsverfügung kann man daher mit einem rechtzeitig abgegebenem Wunsch des zu Betreuenden vergleichen.

Die Betreuungsverfügung wird oftmals kein eigenständiges Dokument. Sie kann auch als eigener Unterpunkt in eine Vorsorgevollmacht eingebaut werden..

Hinterlegung im Zentralen Vorsorgeregister der BNotK

Bei Rechtsanwalt und Fachanwalt Spies in Düsseldorf errichtete Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten werden beim zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer hinterlegt.

Sicherheit durch Klarheit

  • Verbindliche Regelung, welche Behandlungen vorgenommen und welche unterlassen werden sollen
  • Sicherheit in rechtlicher und moralischer Hinsicht für Ihre Angehörigen
  • Verbindliche Regelung der Vertretungsverhältnisse für den Ernstfall
  • Hinterlegung im zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer

Aktuelle Beiträge vom Rechtsanwalt in Düsseldorf und Köln

    Etiam magna arcu, ullamcorper ut pulvinar et, ornare sit amet ligula. Aliquam vitae bibendum lorem. Cras id dui lectus. Pellentesque nec felis tristique urna lacinia sollicitudin ac ac ex. Maecenas mattis faucibus condimentum. Curabitur imperdiet felis at est posuere bibendum. Sed quis nulla tellus.

    ADDRESS

    63739 street lorem ipsum City, Country

    PHONE

    +12 (0) 345 678 9

    EMAIL

    info@company.com