Bestechung, Korruption und Vorteilsgewährung (im Amt)

Unter Korruptionsdelikte fasst man auf Seiten des Gewährenden die Vorteilsgewährung nach § 333 StGB (als Vorteil für die Vornahme rechtmäßiger Amtshandlungen) und die Bestechung nach § 334 StGB (als Vorteil für die Vornahme rechtswidriger Amtshandlungen sowie hierzu spiegelbildlich auf Seiten des empfangenden Amtsträgers die Vorteilsnahme nach § 331 StGB bzw. die Bestrechlichkeit nach § 332 StGB.

Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr

Ist der Empfänger kein Amtsträger, ist eine Strafbarkeit nach § 299 StGB wegen Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr gegeben.

Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen

Wird ein Angehöriger eines Heilberufs (insbesondere ein Arzt, Psychotherapeuthen oder Aphoteker) bestochen, greift der Spezialstraftatbestand der §§ 299a StGB. Hier finden Sie weitere Informationen zum Arztstrafrecht und Medizinstrafrecht.

Viele gerichtliche Einzelfallentscheidungen

Die Grenzen zwischen gesellschaftlich notwendigem Miteinander und strafbarem Unrecht sind in diesem erst relativ spät beachteten, dann jedoch durch die Bildung entsprechender Schwerpunktstaatsanwaltschaften politisch motiviertem Ermittlungsbereich, immernoch nicht endgültig geklärt. Auch Auslandssachverhalte werden durch deutsche Staatsanwaltschaften verfolgt.

Eine breite und unübersichtliche Palette höchstgerichtlicher Judikatur ist zu diesem Teilbereich entstanden und will im Rahmen einer guten Verteidigung entsprechend auf fruchtbringende Entscheidungen abgeklopft werden.

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